Jede gute Geschichte weckt Emotionen

Freude, Wut, Tränen – wecke Emotionen!

Am nachhaltigsten erreicht man Menschen, indem man sie emotional abholt. Aus diesem Grund ist es für eine gute Geschichte wichtig, dass sie beim Zuhörer Emotionen hervorruft.

Emotionen in der Kreation

Dieses Tool dient zur Überprüfung eines bestehendes Entwurfs für eine Story innerhalb der Kreationsphase. Es kann also erst genutzt werden, wenn die Geschichte bereits in einem fortgeschrittenen Stadium ist.

Wie Emotional ist meine Geschichte?

Die Überprüfung der Geschichte sollte in einer größeren Gruppe von mindestens fünf Personen stattfinden. Ein Spieler ist der Erzähler, weshalb er auch derjenige sein sollte, der am stärksten in die Konzeption der Story involviert war. Alle übrigen Spieler bekommen jeweils fünf Plättchen zu den sechs Emotionen Freude, Überraschung, Wut, Trauer, Abscheu und Angst. Der Erzähler erzählt die Story so detailreich wie zum bestehenden Zeitpunkt möglich. Dabei notiert er wichtige Punkte der Geschichte auf einer Timeline. Immer wenn die Zuhörer vom Erzählten emotional berührt werden, können sie ein Plättchen mit der passenden Emotion an der richtigen Stelle der Timeline (zunächst verdeckt) auslegen und dabei anhand der Markierung für leicht, mittel und stark kenntlich machen, wie ausgeprägt die Emotion in ihrem Empfinden an dieser Stelle ist.

Nach Beendigung des Erzählens werden die Plättchen umgedreht und es wird verglichen ob die Zuhörer dieselbe Emotion an derselben Stelle der Geschichte hatten und geklärt, ob der Erzähler diese Emotion an dieser Stelle hervorrufen wollte. Sollten hier starke Abweichungen entstehen, ist die Diskussion eröffnet, wie man die Geschichte an den entsprechenden Stellen noch abändern könnte, oder ob es sinnvoll ist, ambivalente Stimmungen zu erzeugen.